



 | In the Ten Oxherding Pictures a little child and an ox are depicted. The ox is the essential self which we are seeking. The little child represents the self of the phenomenal world which wants very much to grasp the essential self - not through concepts and thoughts, but as it really is.
The Ten Oxherding Pictures have concretely depicted the process in which the imperfect, limited, and relative self (the little child) awakens to the perfect, unlimited, and absolute essential self (the ox), grasps it, tames it, forgets it, and completely incorporates it into the personality. But we must stress that these pictures and verses are merely an indication of the way to practice and not an object for conceptual thought. Thus, the study of the Ten Ox-herding Pictures is very useful for those who are actually striving to make clear the true self in Zen through the actual sitting with aching legs. But for those who want only to learn the rationale of Zen I must warn that these pictures and words will be only "white elephants" of no use whatsoever.
Teisho on the Ten Oxherding Pictures with the Verses Composed by Kakuan Zenji. Pictures by Yokoo Tatsuhiko.
See also at Sacred Texts:
The Ten Oxherding Pictures
From The Manual of Zen Buddhism, D.T. Suzuki.
By Shubun (15th Century).
Deutsche Version:
Von den vielen Darstellungen der verschiedenen Entwicklungsstadien der Erleuchtung beim Zen ist die bekannteste jene durch die zehn Ochsenbilder. Eine wunderbare Übersicht von Thomas Schmid:
Die Zehn-Ochsenbilder.
Noch eine Übersicht von Frank Heinze: Die Zehn-Ochsenbilder.
Die Geschichte handelt von einem Ochsen und einem jungen Hirten. Der Ochse steht für das wesenhafte Selbst, nach dem wir suchen. Der junge Hirte repräsentiert das Ich der Erscheinungswelt auf der Suche nach dem wesenhaften Selbst, und zwar dem wirklichen Selbst, nicht nur Konzepte und Gedanken darüber.
Die Serie der zehn Bilder vom Ochsenhirten beschreibt sehr konkret den Prozess, in welchem das kleine, begrenzte, unvollkommene und relative Ich, der kleine Hirte, zum vollkommenen, unbegrenzten und absoluten Selbst, dem Ochsen, erwacht, den Ochsen ergreift, zähmt und dann wieder vergißt, um ihn schließlich ganz in seine Persönlichkeit einzuverleiben. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, daß diese Bilder und Verse den Entwicklungsgang nur beschreiben, aber nicht selbst ein Gegenstand konzeptuellen Denkens sein sollen. Für diejenigen, welche sich mithilfe der Zenübung, einschließlich der schmerzenden Beine, um eine Klärung des wahren Selbst bemühen, kann die Beschäftigung mit diesen Ochsenbildern also durchaus nützlich sein. |